Fachgruppe  „Interkulturelle Öffnung“ 

Die Fachgruppe "Interkulturelle Öfffnung" wurde im März 2026 eingestellt

 

Am Montag, den 02.03.2026 hat sich die Fachgruppe "Interkulturelle Öffnung" planmäßig getroffen. 

 

Im letzten Jahr hatten wir vereinbart, zu diesem ersten Jahrestermin noch einmal auf die Frage des Fortbestehens der Fachgruppe kritisch zu blicken.

 

Gemeinsam sind wir nun zu dem Schluss gekommen, die Fachgruppe nach nun mehr als 11 Jahren Bestand enden zu lassen.

Das hat unterschiedlichste, z.B. folgende Gründe:

Dr. Simone Penka kann leider nicht mehr die Ressourcen für die Leitung einer solchen Fachgruppe und die damit einhergehende bezirkliche Gremienarbeit aufbringen.

 

Es konnte sich niemand finden, der oder die sich die Übernahme dieser Funktion zugetraut hätte.

Darüberhinaus war es zuletzt leider auch nicht (mehr) gelungen, viele Träger für die Fachgruppe zu gewinnen.

 

Die Themen drehten sich häufig im Kreis bzw. viele Themen, die gewünscht waren, werden bereits in anderen Formaten (Fortbildungen/Netzwerktreffen/ Fallberatungen bei TransVer transver-berlin.de) - einer Einrichtung, die Dr. Simone Penka leitet, oder im Berlinweiten AK Gesundheit und Migration von Gesundheit Berlin Brandenburg e.V. (https://www.gesundheitbb.de/arbeitskreise/ak-migration-und-gesundheit), dessen Sprecherin sie auch ist, aufgegriffen und zur Verfügung gestellt. Diese Parallelität ließ knappe Ressourcen noch mehr hinterfragen.

 

Nichtsdestotrotz gibt es weiterhin Interesse an einem Austausch unter manchen bisherig regelmäßigen Akteur*innen der FG.

 

Ggf. wird es in irgendeiner Form einen fortbestehenden Austausch (in Form eines Arbeitskreises?) geben. Das bleibt abzuwarten.

 

Bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen zum PSAG Vorstand: [email protected]

 

Manchmal bedarf es eines Endes, um Neues entstehen zu lassen.

 

Die Sprecherinnen der bisherigen Fachgruppe Interkulturelle Öffnung, Dr. Simone Penka und Lena Herzog, bedanken sich bei allen Kolleg*innen der (gemeinde-) psychiatrischen Versorgung und der Suchthilfe, die sich im Laufe der zurückliegenden Jahren an der Fachgruppe teilgenommen und sich eingebracht haben.

Themeneinblicke 

PSAG Mitte Fachgruppe  „Interkulturelle Öffnung“                         16.06.25

 

Unsere letzte Sitzung war am 16.06.2025 ebenfalls bei TransVer. Wir sprachen über Verzögerungen bei der Antragstellung von Menschen mit geringen Deutschkenntnissen in der Eingliederungshilfe.

 

Unser Ziel ist es einen Austausch mit Vertreter:innen des Bezirksamtes und des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten zu kommen, um gemeinsam über Möglichkeiten der Verbesserung in den Abläufen der Antragstellung zu sprechen.

PSAG Mitte Fachgruppe  „Interkulturelle Öffnung“                         11.12.23

 

"Am Montag den 11.12.23 traf sich die Fachgruppe "Interkulturelle Öffnung" der PSAG Mitte zum Austausch hinsichtlich der Beantragung/ Kostenübernahme von Sprachmittlungsleistungen im Rahmen der Eingliederungshilfe (SGB IX). Vertreten waren Fachkräfte der PIA St Hedwig, der Psychosozialen Initiative Moabit e.V., MeG betreutes Wohnen gGmbH sowie Simone Penka von TransVer und Carsten Koziolek, Psychiatriekoordinator des Bezirks Mitte. Leider waren damit nur zwei Eingliederungshilfeträger anwesend und wir haben uns in der Runde die Frage gestellt, ob das Thema der Sprachmittlung nicht mehr Träger beschäftigt. Die Psychosozialen Initiative berichtete von Erfahrungen mit Muttersprachlichen Fachkräften (verschiedener Sprachen) und MeG betreutes Wohnen von der Arbeit mit Sprach-und Kulturmittler*innen . Deutlich wurde, dass der Bedarf der Sprachmittlung bei vielen Klient*innen gegeben ist und es oftmals nicht genügend passende Angebote gibt. In der Runde gab es einen Austausch über die Fragr, warum es bei vielen Trägern eine Zurückhaltung zu geben scheint, mit Sprachmittlung zu arbeiten. Neben der ungeklärten Frage der Kostenübernahme von Sprachmittlungsleistungen, sprachen wir über mögliche Berührungsängste mit der Zielgruppe sowie der nicht gegebenen Notwendigkeit sich mit dem Thema auseinanderzusetzten, da es i.d.R. "genug" deutsch-muttlerprachliche Klient*innen gibt, die auch versorgt werden müssen. Die Fachgruppe IKÖ würde sich über eine größere Beteiligung von Trägerseite freuen und gerne weiter über die Möglichkeiten und Herausforderungen der psychosozialen Versorgung von Menschen mit geringen deutschen Sprachkompetenzen ins Gespräch kommen."

 

Fachgruppe „Interkulturelle Öffnung der psychosozialen Versorgung im Bezirk Berlin Mitte“

 

Wer ist verantwortlich?

Sprecherin Dr. Simone Penka

 

Wie oft gibt es die Treffen? 

vierteljährlich

 

Gibt es einen Sprecher*in?Wer ist das? 

Dr. Simone Penka

 

Wie viele kommen da zusammen?

In der Regel 5 bis 10 Fachkräfte aus unterschiedlichen Einrichtungen

 

Ist das Gremium/die Fachgruppe offen oder geschlossen?

offen

 

Wie kann man teilnehmen? 

Solange die Treffen digital stattfinden muss die Sprecherin Fr. Dr. Penka per mail ([email protected]) angeschrieben oder telefonisch (030 20 969 04 15) kontaktiert werden.

Diese schickt Ihnen dann einen Zugangslink für das Online-Meeting zu. Falls Sie lediglich regelmäßige Informationen wünschen, können Sie auch um die Aufnahme in den mail-Verteiler bitten.

Wenn die Fachgruppe im Rahmen eines persönlichen Treffens tagt, kann mittels Erscheinen teilgenommen werden 

 

Wie wird eingeladen?

Mittels einer Einladungsmail über den Verteiler von Interessierten oder des PSAG Plenums[s3] 

 

Sind die Protokolle öffentlich zugänglich? 

Bisher nicht, kann aber gern umgesetzt werden; es spricht nichts dagegen

 

Wer ist die Zielgruppe? Für wen engagiert sie sich? 

Zielgruppe sind Fachkräfte psychosozialer Einrichtungen in Berlin 

 

Kann man sich beteiligen und wie?

 Jede*r in Berlin Lebendes kann sich beteiligen durch Teilnahme an den regelmäßigen Treffen der Fachgruppe

 

Was sind unsere Wirkungsziele?

Menschen mit Migrationshintergrund machten in Berlin Mitte im Jahr 2019 mit 54% mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung aus. Der Bezirk hat damit den höchsten Bevölkerungsanteil an Menschen mit Migrationshintergrund in Berlin (vgl. Amt für Statistik Berlin Brandenburg 2020) 

Bisher findet von Trägern psychosozialer Einrichtungen wenig Auseinandersetzung in Bezug auf das Erreichen und die Versorgung dieser Zielgruppe statt. Sie scheinen im Versorgungssystem unterrepräsentiert zu sein. Ziel der Fachgruppe ist, Fachkräfte von psychosozialen Einrichtungen hinsichtlich von diesen ausgehender Zugangsbarrieren zu und innerhalb psychosozialer Versorgungsangebote für Menschen mit Migrations-/ Fluchtgeschichte zu sensibilisieren und im Rahmen eines partnerschaftlichen Austausches Ideen für deren Abbau zu entwickeln